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Stuhlgang – wie oft ist eigentlich normal?

Es gibt kaum sensiblere Themen im menschlichen Alltag, als das Verrichten des Geschäfts. Peinlichkeit und Ekel sind wohl die dominierenden Gefühle in diesem Zusammenhang. Aber wie häufig muss man denn eigentlich?

Auch wenn Comedians und so mancher pubertierende Jungspund den Fäkalhumor immer wieder für sich entdecken, so ist der regelmäßige Stuhlgang, und damit eines der natürlichsten und ursprünglichsten Bedürfnisse eines Lebewesens, ein gesellschaftliches Tabuthema. Zurecht? Vielleicht. Aber auf jeden Fall sollte man etwa einschätzen können, ob alles in Ordnung ist, zumindest was die Häufigkeit des Stuhlgangs angeht. Wie oft ist also normal?

Stuhlgang – so oft ist normal

Die Antwort auf diese Frage ist schnell gegeben, der Spielraum ist aber groß. Von drei Mal am Tag bis drei Mal pro Woche gilt alles als normal. Wer nicht jeden Tag seinen Darm entleert, muss folglich noch nicht Angst vor einer Verstopfung haben. Wer allerdings weniger als drei Mal wöchentlich „groß“ macht und dazu über einen harten Stuhl klagt, der sollte das Gespräch mit seinem Hausarzt suchen. Gleiches gilt auch bei sehr flüssigem Stuhl und häufigerem Stuhlgang als drei Mal pro Tag. Durchfall ist hier das zentrale Stichwort.

Magen-Darm-Erkrankungen keine Seltenheit

Von Magen-Darm-Erkrankungen sind übrigens viele betroffen. Das Robert-Koch-Institut hat für 2013 Zahlen veröffentlicht. Bis zu 3249 Fälle von  Norovirus-Erkrankungen pro Woche wurden beispielsweise für Anfang April letzten Jahres in Deutschland gemessen. Und spätestens, wenn es sie selbst erwischt hat, vergeht auch pubertierenden Jugendlichen das Lachen.


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Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team