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Neurodermitis ist kein Schicksal – es gibt viele Therapien die helfen! Tharakorn

Neurodermitis - Hilfe für Ihre Haut!

Neurodermitis macht mindestens fünf Millionen Deutschen das Leben schwer – Tendenz steigend. Kinder leiden besonders häufig unter dem juckenden Hautauschlag. Wir nennen die effektivsten Therapien gegen das Leiden.

Aufruhr auf der Haut

Trockene, rissige Haut, entzündete, nässende Bläschen und ein unerträgliches Jucken – genau diese Symptome sind typisch für Neurodermitis, eine der häufigsten Hautkrankheiten der Welt. Gerade im Winter leiden Betroffene besonders. Nicht die Temperaturen, sondern deren Konsequenzen sind das Problem. Zum einen sind wir im Winter öfter krank, das Immunsystem ist überlastet. Zum anderen schwächt trockene Heizungsluft die empfindliche Haut zusätzlich. Und zu guter Letzt tragen wir dicke, warme Kleidung, die unsere kranke Hülle kaum atmen lässt.

Die Ursachen für Neurodermitis

Neurodermitis entsteht durch eine Kombination aus genetischer Veranlagung sowie Umwelteinflüssen, vermuten Wissenschaftler. Die Schübe werden durch Reaktionen des Immunsystems ausgelöst. Wie bei einer Allergie bildet der Körper eine große Menge an Abwehrstoffen als Reaktion auf alltägliche Stoffe, etwa bestimmte Nahrungsmittel. Das löst die Hautentzündungen aus.

Pflege gegen die Trockenheit

Bei Neurodermitis ist regelmäßige, vor allem gezielte Pflege der wichtigste Baustein auf dem Weg zu gesunder Haut. Da ihr verschiedene Fette fehlen, kann sie keine Feuchtigkeit mehr speichern und juckt. Da hilft nur eines: regelmäßiges Eincremen!

Exklusiv in Apotheken gibt es optimale Pflegeprodukte, die auch von Dermatologen empfohlen werden. Dermasence zum Beispiel hat verschiedene Cremes für die Behandlung von trockener Haut und Neurodermitis entwickelt, etwa die „Polaneth Lotion“. Sie enthält unter anderem den Wirkstoff Polidocanol, der den Juckreiz mindern hilft. Dass Kamille beruhigt und Entzündungen zurückdrängt, wussten schon unsere Großeltern. Darauf setzt die Dermasence „Adtop Creme“. Sie enthält Bisabolol, das aus dem ätherischen Öl der Kamille gewonnen wird. „Adtop plus“ spendet mit Urea und Glycerin zusätzlich Feuchtigkeit. Das neueste Produkt von Dermasence ist die „Vitop forte“ Creme, mit Wirkstoffen aus der Natur, wie Färberwaid. Extrakte der Pflanze sollen mit ihren entzündungshemmenden und Juckreiz mindernden Eigenschaften Neurodermitis-Schübe hinauszögern und im besten Falle sogar vermeiden helfen. Unterstützend im Einsatz sind grüner Tee mit seinen Antioxidantien sowie Aloe vera. Die Wüstenlilie wirkt immunstärkend und aufgrund der enthaltenen Salicylsäure ebenfalls entzündungshemmend.

Medikamente in schweren Fällen

Zusätzlich zur konsequenten Pflege können Medikamente helfen. In schweren Fällen verschreiben Ärzte Antihistamine oder auch Calcineurin-Inhibitoren gegen den Juckreiz. Kortison sollte nur kurzfristig eingesetzt werden, da es die Haut dünner macht. Auch Antibiotika können bei Infektionen durch Bakterien helfen. Ein neues Medikament gegen Neurodermitis wurde jetzt auch auf dem deutschen Markt zugelassen: Sein Wirkstoff Dupilumab hemmt einen bestimmten Botenstoff und soll so die Entzündung der Haut verringern.

Histamin-Diät

Erfahrungswerte haben gezeigt, dass auch bestimmte Diäten Neurodermitis-Schübe verhindern helfen. Verschiedene Hautärzte empfehlen ihren Patienten eine Histamindiät, also den Verzicht auf Lebensmittel, die Störungen im Histaminhaushalt hervorrufen können. Das sind bakteriell fermentierte Nahrungsmittel wie Geräuchertes, gereifter Käse, Rotwein, Schokolade, außerdem intensiv gefärbte natürliche Lebensmittel wie Tomaten oder Spinat.

Stress vermeiden

Sorgen, Kummer, Schlafmangel und Stress sind typische Triggerfaktoren für Neurodermitis. Deshalb: Fuß vom Gas, runter von der Überholspur. Gönnen Sie sich Auszeiten, wann immer es möglich ist: Feuchtes Klima und Salzwasser, ebenso die Luft im Hochgebirge sind Gold für Ihre Haut. Am Meer und in den Bergen ist der Allergengehalt der Luft niedriger, außerdem wirkt das UV-Licht der Sonne antientzündlich.

Das Jucken lindern

Kühl schlafen, kühl kleiden und einen kühlen Kopf bewahren - so lautet die Faustregel, wenn wieder ein akuter Schub auftritt. Letzteres heißt: Nicht kratzen, auch wenn es noch so sehr juckt. Ablenkung kann helfen. Auch Schwarzteeumschläge und kalte Duschen können kurzfristig Linderung verschaffen. Eine neue US-Studie hat gezeigt, dass Bäder mit einer geringen Menge Haushaltsbleiche den Juckreiz mindern können. Sie töten Bakterien ab, unter anderem auch den Erreger Staphylococcus aureus, der auf der Haut von zwei Dritteln aller Neurodermitis-Patienten zu finden ist.

Übrigens: Wenn man dem Juckreiz einmal so gar nicht widerstehen kann, dann empfehlen Experten, lieber auf die betroffenen Stellen zu klopfen, statt an ihnen zu kratzen.

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