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Wenns im Bauch grummelt – Was sind Reizmagen und Reizdarm?

Beinahe 20 Prozent aller Deutschen leiden am Reizmagen und viele unter ihnen haben auch ein Reizdarm-Syndrom. Ein Leben in Normalität ist kaum möglich. Wie denn auch, wenn man permanent Ausschau nach der nächsten Toilette hält und bereits kleinste Stresssituationen...

Vier Freunde machen sich bereit, um ins Nachtleben aufzubrechen. Alle sind startklar und voller Vorfreude auf den bevorstehenden Abend. Doch bevor sie aus der Haustür treten können, meldet sich Max. Er hat starke Bauchkrämpfe und muss noch einmal auf die Toilette. So ist es immer mit Max. Sobald es irgendwo losgeht, werden alle aufgehalten. Man muss immer und überall auf Max warten…

Etwa so muss man sich Betroffene des Reizdarm-Syndroms vorstellen. Kleinste Vorhaben werden durch das Bauchinnenleben bestimmt und eingeschränkt. Zwar gibt es für die Probleme auch organische Ursachen, kann man diese jedoch ausschließen, handelt es sich um eine psychosomatische Erkrankung.

Was ist Reizmagen?

Der Reizmagen wird auch funktionelle Dyspepsie genannt. Von Reizmagen sprechen Fachleute, wenn er über drei Monate anhält oder binnen weniger Tage wieder kommt. Die Ursachen sind oft unbekannt. Diskutierte Ursachenquellen sind unter anderem Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder –allergien, sowie Stresszustände. Weiterhin kann die Übersäuerung oder ein Salzsäuremangel des Magens ursächlich sein. Ein Reizmagen zeigt sich meist in Beschwerden in Magen- und Oberbauchgegend. Auch kann der Betroffene an Übelkeit und Erbrechen leiden und häufig aufstoßen.

Was ist Reizdarm?

Der Reizdarm, auch Reizdarm-Syndrom genannt, zeigt sich in Symptomen wie Dickdarm- und Unterleibsbeschwerden, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung. Auch beim Reizdarm-Syndrom sind die Ursachen nicht geklärt und man diagnostiziert ebenfalls erst, wenn der Betroffene 3 Monate lang Beschwerden hatte. Besonders betroffen sind Menschen ab 30 Jahre aufwärts, wobei die Krankheit bei Frauen öfter vorliegt. Im Alltag haben es Reizdarm-Patienten oft sehr schwer, da sie auch schon beim kleinsten Stressauslöser reagieren und die Toilette aufsuchen müssen.

Was kann man tun?

Hat man einen Reizmagen oder einen Reizdarm gilt es zunächst, Magen und Darm so weit wie möglich zu entlasten. Große Portionen beim Essen sollten vermieden werden. Man sollte versuchen, seinen Hunger mit mehreren kleinen, leicht bekömmlichen Mahlzeiten zu stillen. Des Weiteren sollte man sein Essen immer gut zerkauen. Fettreiche Speisen und blähende Lebensmittel wie Zwiebeln und Broccoli sollten möglichst selten und in Maßen gegessen werden, da der Magendarmtrakt hier sonst viel arbeiten muss. Ebenfalls belastend für unser Verdauungssystem sind Rauchen sowie Kaffee und Alkohol. Wenn möglich sollte darauf größten Teil verzichtet werden.

Weiterhin raten Heilpraktiker und Ärzte, an der Stressresistenz zu arbeiten. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, die es auszuprobieren gilt. Vielen hilft es, eine Sportart auszuüben, bei der ein hohes Maß an Konzentration gefordert ist. Anderen helfen Yoga und Meditation. Allgemein kann mit Sport und Bewegung viel getan werden, damit der Magen-Darm-Trakt wieder funktioniert.

Ärztliche und alternative Hilfe

Reizmagen und Reizdarm-Syndrom können für die Betroffenen seelisch belastend sein. Wenn die Probleme immer mehr zunehmen, es zu Gewichtsverlust kommt oder Blut im Stuhl gefunden wird, ist der Gang zum Arzt Pflicht. Allerdings ist die Diagnose der Krankheiten nur schwer möglich. Deshalb sind eine gründliche Untersuchung des Ober- und Unterbauchs sowie die Konsultation mehrerer ärztlicher Meinungen womöglich notwendig. Untersucht wird in diesem Zusammenhang beispielsweise das große Blutbild. Auch können Ultraschalluntersuchungen helfen sowie der Test einer Nahrungsmittelunverträglichkeit.

Daneben gibt es Stimmen, die den positiven Effekt von Hypnose auf den Betroffenen diskutieren. Unter anderem hat sich die Stiftung Warentest mit dem Thema befasst und diese Behandlungsmethode als geeignet befunden.

 

Quellen:

Nicole Schaenzler, Ulf Riker, Medizinische Fachbegriffe: Ärztelatein verstehen, GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH, 3. Auflage, 2007, S. 180

Andrea Flemmer, Magen- und Darmerkrankungen natürlich behandeln. Einfache Therapien, die wirklich helfen, Schlütersche Verlagsgesellschaft, 2011, S. 58 f., 84f.

 

Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

McNeil GmbH & Co. oHG, 41430 Neuss. Stand der Information: 02/2012; 07/2012; 11/2010