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Der Knochenstärker Curry

Die Gewürzmischung „Curry“ ist den indischen Masalas nachempfunden. Dies sind verschiedene Gewürze, die in Indien, je nach Haushalt, Ort und Region unterschiedlich zubereitet werden. Von süßlich bis feurig-scharf sind alle möglichen Geschmackrichtungen vertreten. Wir zeigen Euch, was Curry noch so alles kann, außer schmecken.

Die Mischung macht’s!

Die häufigsten Bestandteile, aus denen Curry gemischt wird, sind Bockshornklee, Chili, Koriander, Fenchelsamen, Minze, Knoblauch, Ingwer und Kurkuma, wobei diese durchaus auch mit anderen Zutaten ausgetauscht werden oder andere Gewürze beigefügt oder auch weggelassen werden können.

Curry ist eine britische Erfindung. Während der Kolonialzeit der Engländer in Indien im 18. Jahrhundert wurde nach dem Vorbild der Masalas eine Mischung zusammengesetzt, die dem europäischen Geschmack eher entsprach.

Curry, gut für die Knochen und vieles mehr

Es ist nicht notwendig zu betonen, wie wichtig gesunde Knochen als Stabilisierungs- und Stützsystem für die tägliche Bewegung sind. Der regelmäßige Verzehr von Curry-Speisen kann verhindern, dass knochen-destabilisierende Krankheiten auftreten.

Curry und dessen Bestandteile wurden lange Zeit nur von der östlichen Welt wegen ihrer Heilkräfte geschätzt. Heute jedoch, dank etlicher wissenschaftlicher Untersuchungen in den unterschiedlichsten Bereichen, wurde auch die Medizin im Westen immer mehr auf die Wirkungskraft von Curry aufmerksam. Nach den Forschungsergebnissen der University of Arizona in Tucson wurde beispielsweise herausgefunden, dass das Kurkuma in der Curry-Würzmischung erfolgreich gegen Rheumatoide Arthritis und sogar Osteoporose wirken kann. Ein Extrakt, der die aktiven Wirkstoffe, die so genannten Kurkuminoide enthielt, erwies sich hier als äußerst wirkungsvoll. Weitere Untersuchungen führten zum Ergebnis, dass Kurkuma oder auch Gelbwurz genannt, bei entzündlichen Krankheiten wie Asthma, Multiple Sklerose und chronische Darmentzündungen helfen kann, weil es eine antibiotische Wirkung hat.

Aber das ist längst nicht alles, was Kurkuma kann. In einer anderen wissenschaftlichen Studie der University of Texas wurde entdeckt, dass Kurkuma Hautkrebszellen dazu bringt, sich selbst zu zerstören. Kurkuma unterdrückt nämlich zwei Proteine, die die Krebszellen fördern und leitet die Selbstzerstörung der Zellen ein. Menschen, die regelmäßig Curry essen, so ergab die Studie, würden daher seltener an bestimmten Krebsarten erkranken. Auch hilft Kurkuma bei der Stabilisierung des Cholesterinspiegels, weil es auf den Cholesterin-Haushalt regulierend einwirkt.

 

Unser Rezept: Vegetarisches Curry (für 4 Personen)

Für das Curry:

4 EL Sesam Öl
500ml Kokosmilch
1 EL Brühe-Pulver
1 EL Soja Sauce
2 EL Fruchtessig
2 TL Zucker
3 Kaffir Limettenblätter
3 rote Paprika
500g Karotten
12 halbierte Babymaiskolben
200g Zuckerschoten
1 rote Chili
15 Blätter Basilikum

Für die Curry-Paste:

5 rote Chilis entkernt und gehackt
2 Stangen fein gehacktes Zitronengras
1/2 TL gemahlener Koriander
2 gehackte Limettenblätter
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
2 TL frischer gehackter Ingwer
1/2 TL Salz

Die Zubereitung:

Das Gemüse würfeln. Den Basilikum in dünnen Streifen schneiden. Alle Zutaten für die Currypaste im Mörser zerstoßen oder in einem Mixer fein pürieren. Die Kokosmilch mit der Brühe, Soja Sauce, Essig und Zucker in einer separaten Schüssel vermischen.

Das Sesamöl in einer Pfanne erhitzen, die Chili und das Gemüse sowie den Basilikum zugeben und alles für 5 Minuten anbraten. Ein Esslöffel der Currypaste zugeben und gut verrühren. Die Kokosmilch und die Limettenblätter zugeben und für 5 Minuten einkochen lassen. Bei Bedarf mit der Paste nachschärfen.

Guten Appetit!

 

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Dieser Beitrag stammt von Nils und dem GesünderNet-Team